Private Psychotherapie Frankfurt am Main (Innenstadt)
FAQ / Häufige Fragen
Wie sind die Kosten für Psychotherapie?
Die Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP) basierend auf einer Honorarvereinbarung berechnet. Das Honorar für eine Sitzung (50 min.) beträgt 170 €.
Da sich die Versicherungsbedingungen privater Krankenkassen unterscheiden, möchte ich Ihnen empfehlen sich über den Umfang psychotherapeutischer Leistungen in Ihrem Vertrag zu erkundigen.
Können gesetzlich Versicherte behandelt werden?
Nein, leider kann ich nicht mit einer gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen.
Hintergrund: Je Stadt erhält nur eine begrenzte Anzahl an Psychologischen Psychotherapeuten die Erlaubnis, über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) mit den gesetzlichen Krankenkassen abzurechnen („Kassensitz"). In Frankfurt - wie in nahezu jeder Stadt - gibt es keine freien Kassensitze. Grund dafür ist, dass nach der Bedarfsplanung der KV die Versorgung der gesetzlich Versicherten mit der aktuellen Anzahl an Kassensitzen sichergestellt sei.
Deshalb möchte ich um Ihr Verständnis bitten, dass ich Ihnen als gesetzlich versicherte Person leider kein Behandlungsangebot machen kann. Ausnahmen davon sind, wenn Sie als Selbstzahler die Kosten selbst übernehmen oder ggf. eine Kostenerstattung in Betracht bei Ihnen kommt (siehe nächste Frage).
Bieten Sie Kostenerstattung für gesetzlich Versicherte an?
Grundsätzlich bin ich einer Kostenerstattung offen gegenüber. Als Privatpsychotherapeut rechne ich jedoch direkt mit Ihnen ab - das heißt, Sie erhalten von mir eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP). Es ist dann in Ihrem Verantwortungsbereich, diese bei Ihrer Krankenkasse einzureichen. Ob und in welchem Umfang Sie eine Erstattung erhalten, ist unabhängig von meiner Rechnungsstellung.
Beachten Sie: Krankenkassen sind bezüglich Kostenerstattung unterschiedlich kooperativ. Einen ersten Eindruck können Sie sicherlich bekommen, wenn Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach einer Kostenerstattung erkundigen.
Psychologe, Psychotherapeut und Psychiater: Was sind die Unterschiede?
Ein Psychologe ist jemand, der Psychologie studiert hat (heute: Bachelor- & Masterabschluss, früher: Diplom). Ein Psychotherapeut (für Erwachsene) ist jemand, der entweder Psychologe oder Arzt ist und zusätzlich die Psychotherapeutenausbildung absolviert hat. Das Wort "Ausbildung" ist hier etwas irreführend, denn nur Psychologen oder Ärzte dürfen diese Ausbildung absolvieren. Einen Psychotherapeut, der im Grundberuf Psychologe ist, nennt man Psychologischen Psychotherapeut. Wenn der Grundberuf Arzt ist, entsprechend Ärztlichen Psychotherapeut. Die Gemeinsamkeit ist also, dass beide Psychotherapie als Behandlung anbieten.
Ein Psychiater hingegen ist ein Arzt, der die Facharztausbildung im Bereich Psychiatrie und Psychotherapie absolviert hat. Der Fokus liegt oftmals auf der medikamentösen Behandlung psychischer Erkrankungen.
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Diese Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängt individuell von Ihrem Anliegen ab. Als Referenz möchte ich die Kontingente der gesetzlichen Krankenkasse nennen: Zum Start beziehungsweise Kennenlernen können bis zu 3 Sprechstunden-Sitzungen und 5 Probatorik-Sitzungen durchgeführt werden. Danach umfasst eine Kurzzeittherapie (KZT) 24 Sitzungen. Eine Langzeittherapie (LZT) beinhaltet weitere 36 Sitzungen, somit ergeben sich mit der KZT insgesamt 60 Sitzungen.
Beachten Sie jedoch: Die Kontingente bei einer Privaten Krankenversicherung sind individuell von Ihrem gewählten Vertrag bestimmt.
Kann die Psychotherapie auf englisch stattfinden?
Ja, gerne kann unsere Psychotherapie-Sitzung auf Englisch stattfinden.